Was ist Ninjutsu nicht?
Ninjutsu und Bujinkan Ninjutsu ist nicht gleich Bujinkan! Das im vergleich zum Ninjutsu doch relativ bekannte „Bujinkan“ ist eine Kampfkunst, die aus 9 verschiedenen Schulen zusammen gewürfelt wurde. Es wird behauptet, dass es sich bei 3 dieser Schulen um Ninja-Stile handelt. Das lässt sich jedoch mit einigen Nachforschungen leicht widerlegen, da die „Erbfolge“ dieser Schulen eine Lücke hat (Hier dazu ein interessanter Text). Das Bujinkan ist, wenn man es richtig betreibt, eine tolle Kampfkunst (ich selbst habe es jahrelang gelernt), hat jedoch praktisch so gut wie nichts mit Ninjutsu zu tun. Das Wort „Ninja“ und „Ninjutsu“ wird hier wohl eher auf Grund der Werbewirksamkeit benutzt. Wo das Bujinkan auf Schnelligkeit, Kraft, Abhärtung und das erlernen fester/starrer Techniken setzt, ist es im Ninjutsu wichtig weich und beweglich zu sein. Meiner Erfahrung nach werden einige der Ninjutsu Prinzipien im Bujinkan zwar „gepredigt“, jedoch in keinster Weise umgesetzt. Der Unterschied wird deutlich sichtbar, wenn man versuchte eine „starre“ Bujinkan Technik an jemandem anzuwenden, der sich im Sinne des Ninjutsu „weich“ bewegt. Es ist so wenig möglich, wie ein Hammer die Luft zertrümmern kann. Hier eine kleine Gegenüberstellung:
Alle im Ninjutsu ausgeführten Techniken werden nicht mit Körperkraft, sondern mit Ki (chin. Chi oder Qi) ausgeführt. Das hat den Vorteil, dass man sich im Ninjutsu tatsächlich gegen körperlich größere und stärkere Gegner durchsetzten kann. Auch dieser Tatsache rühmt sich das Bujinkan, entspricht jedoch nicht der Wahrheit – dort sind Größe und Gewicht entscheidende Vorteile. Auch gibt es im Ninjutsu keine „Gürtelfarben“ wie in diversen Kampfsportarten, was in den meisten Fällen ohnehin einfach nur als „Belohnungssystem“ des Meisters für die Schüler dient und zu dem noch Geld in Form von „Prüfungsgebühren“ einbringt. |
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